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Die Geschichte unserer Kleingartenanlage
 im sowjetischen Sektor von Berlin und
in der DDR (1945 bis 1989)


  Zu den Aktivisten der 1. Stunde - wie Menschen genannt wurden, die die Initiative ergriffen, um etwas gegen das Elend, das der Krieg hinterlassen hatte, zu tun - gehörten in der Kleingartenanlage "Daheim" unter anderem Volkmar Schmidt und Willy Heilmann.

Not und Elend in der Stadt zwingen viele Kleingärtner erst einmal auf ihren Parzellen zu Wohnen.
Der Anbau von Obst und Gemüse wird überlebenswichtig.
Der Diebstahl von Obst und Gemüse aus Kleingärten war demzufolge häufig.

Am 2. Mai erfolgt ein erster Aufruf des Volkskommitees Berlin-Pankow an die Bewohner zur Herstellung
von Ordnung und Sicherheit, der Verteilung von Grundnahrungsmitteln, des Aufbaus des Sanitätswesens,
der Unterbringung der Flüchtlinge und der Beseitigung der Verkehrshindernisse.



 1946 
Entschließung des Parteivorstandes der SED vom 15. Mai zur Förderung und Organisation der Kleingärtner, Kleinsiedler und Kleintierzüchter im Rahmen eines Programms Zur Sicherung der Volksernährung. Der Parteivorstand bekräftigt, dass die SED "als Partei der Arbeiterklasse die Führung beim demokratischen Neuaufbau Deutschlands auf allen Gebieten" beansprucht. Das Kleingartenwesen war davon nicht ausgenommen! Die Parteiführung betonte, dass unbedingt auch die Ressourcen des Kleingartenwesens ausgeschöpft seien, um die herrschende Mangel- und Fehlernährung zu mildern.
   


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 1948

"Daheim 1" als Gartenkolonie wird erstmals in polizeilichen Anmeldepapieren erwähnt.
     (wir haben bis heute -2007- noch keine schriftliche Gründungsurkunde oder ähnliches gefunden)

Brennmaterial war knapp! Hilfe zur Selbsthilfe organisierte Willy Heilmann so, wie eine EPISODE beinhaltet,
die von Generation zu Generation als Mundpropaganda weitergegeben wird.



"Willy Heilmann und die Bäume"


Nach dem 2. Weltkrieg war alles knapp, so auch Brennmaterial.
Genosse Willy Heilmann (SED) erhielt von der sowjetische Besatzungsmacht die Erlaubnis, einige Bäume an der Blankenfelder Straße (heute = Dietzgenstraße) fällen zu lassen. Somit hatten die Menschen aus unserer Anlage etwas zum Heizen. Natürlich sind "ganz zufällig und aus Versehen" einige Bäume mehr umgefallen, als erlaubt war.
es ist Willy Heilmann zu verdanken, dass es daraus keinen ernsthaften Ärger gab. Er wurde beauftragt, Bäume nachzupflanzen.

Willy Heilmann hat Wort gehalten! Noch heute stehen einige dieser Bäume. In den Jahre 2004 und 2006 fielen aufgrund von Altersschwäche Teile der Bäume auf die Straße. Danach wurden die Bäume aus "Willyś Ära" gefällt. im laufe der Jahre wurden an der Blankenburger Straße viele Bäume nachgepflanzt.
Eines war und ist aber bemerkenswert: es sind immer Ahornbäume!!!


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1952 
Der Entwurf eines Generalpachtvertrages liegt nunmehr vor. Für den Abschluss dieses Vertrages erwartet jedoch der Berliner Stadtsynodalverband als Wesentlichsten Punkt das Einverständnis des Zentralverbandes der Kleingärtner für eine Zahlung "eines Entgeldes für die ständige Benutzung von Lauben zu Wohnzwecken".



Und wörtlich wird begründet:"Bei dieser Forderung handelt es sich keinesfalls um eine Erhöhung der bisherigen Pachtsätze, ...  Es stand vielmehr den Pächtern vertraglich nicht zu , ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Verpächterin irgend welche bauliche Anlagen zum Zwecke eines Dauerwohnrechts zu errichten"


Beschluss des Politbüros der SED zur Bildung eines "Verbandes der Kleingärtner,Siedler und Kleintierzüchter" (VKSK) in der damaligen DDR.
Politische Unstimmigkeit in der Parteiführung zur Rolle der Kleingärtner führte jedoch dazu, dass die Gründung tatsächlich erst im Jahre 1959 realisiert wurde.



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1953 
Trennung von den Kleingärtnern jenseits der anderen Straßenseite.
in einer Sitzung vom 2. März dokumentiert im Protokoll aus 1953, beschließt der engere Vorstand von "Daheim 1".


1. die endgültige Trennung der Anlage 1 und 2 in vereinsrechtlicher Hinsicht bis zum 1. April 1953 durchzuführen
2. Die aus dieser Auseinandersetzung sich evtl. ergebenden Beiträge, sollen zur Ausgestaltung des geplanten Heimes in "Daheim 1" verwendet werden.
3. Die Werte der Gebäude und des Inventars, werden durch eine zu wählende Abschätzungskommission festgestellt.



Am 28. März wird der Grundstein für das Vereinshaus der Anlage "Daheim 1" - gebaut nach Zeichnungen des damaligen Vorsitzenden, Richard Schröder - gelegt.





Beim Bau des Vereinshauses immer tatkräftig dabei: Gartenfreund
Hans Dannemann und Gartenfreund
Peter Hempel



6. Juni  - Gemeinsame Vorstandssitzung von Daheim 1 und Daheim 2.

Laut Protokollbuch .... wurde die Wertschätzung der Vereinslaube verlesen. Der Abschätzungswert beträgt 3233,31 DM.
Nach einer Aussprache wurde beschlossen, den Betrag 50 zu 50 aufzuteilen.
Der Anteil für die Anlage Daheim 1 soll in drei raten von Daheim 2 gezahlt werden.

1. Rate am 1. Oktober 1953, die 2. Rate am 1. März, und die 3. Rate am 1. Oktober 1954 jeweils in Höhe von 488,88 DM.
Es muss vermerkt werden, dass die Regelung in einer anerkannten Weise freundschaftlich erledigt wurde.

Am 28. März wird der Grundstein für das Vereinshaus dar Anlage "Daheim1".
     - gebaut nach Zeichnungen des damaligen Vorsitzenden, Richard Schröder - gelegt.


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1955 
Im Zuge des weiteren Ausbaus der Blankenfelder Straße (Jetzt Dietzgenstraße ) soll in aller Kürze mit der Herstellung eines Radweges an dieser Straße begonnen werden. Die Räumung eines 5 Meter breiten Landstreifens durch Kleingärtner der
Anlage "Daheim II" wird erforderlich.



ES treten ferner Unstimmigkeiten hinsichtlich der Übernahme der Kosten für die Beleuchtung von Wegen in den Anlagen "Daheim I", "Bergeshöh", "Daheim II", "Eidechsenberge" und "Schönwald" zwischen dem Rat des Stadtbeziks Pankow, dem Bezirksverband Pankow der Kleingärtner und Siedler e.V. und der ev. Kirchengemeinde Berlin-Rosenthal auf.
Bisher hatte der Rad des Stadtbezirks die Kosten übernommen, die Zahlungen für eine unentgeltliche Nutzung durch die Kleingärtner dann aber eingestellt. Daraufhin fordert der Bezirksverband Pankow die Übernahme durch die Kirchengemeinde. Diese wiederum lehnte ab und verweist auf die Kleingärtner mit Dauerwohnstätten.



In Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen bis in das Jahr 1656 erfolgen immer wieder Vorstöße zur Sicherung und Erweiterung der Wegebeleuchtung. Schließlich wird in einer Vorstandssitzung festgestellt: Eine ordentliche Wegebeleuchtung wird erst nach Verstärkung der Kapazitäten (Trafostation) möglich! Die BEWAG teilt dazu schriftlich mit: 1957 Übernahme der (E-) Anlage!

Arno Pappe wird in den Vorstand als Brandschutzbeauftragter gewählt. Er ist noch heute im erweiterten Vorstand tätig.



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1956 
Ab 1. August entfällt aufgrund einer Verordnung zur Neureglung des Kündigungsschutzes für Pächter von Kleingärten vom 6. August 1956, VOBI. f. Gr.Berlin, Teil I/53, Seite 549 -- die Wohnlaubengebühr.

Wegen "unangenehmer Vorkommnisse" wird am 30. September eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und durch einen Vertreter des Kreisverbandes eröffnet !!!
Seit 1955 hatte der Vorstand in seinen Sitzungen die Arbeit des Kassierers Starke kritisiert. Auch die zwischenzeitlich beschlossene Amtsübergabe an das Vorstandsmitglied Mölzner wurde aufgrund der nicht nachvollziehbaren Kassenführung immer wieder verzögert. Nun war festgestellt worden, dass Herr Starke eine Summe von 3200,00 Mark unterschlagen hatte, die er zurückzuzahlen hatte.
Gegen ihn wurde Strafanzeige gestellt.
Die Verletzung der Aufsichtspflicht durch den damaligen Vorsitzenden Herrn Schröder, und eine gewisse Mitschuld der Revisionskommission werden nicht verhehlt.                    Der Vorstand trat daraufhin zurück.

Willy H e i l m a n n  wird erneut Vorsitzender und leitet den Verein bis 1960.



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1957 
10. August   --
 Fertigstellung des Transformatorenhauses.


D
as Trafohaus wird bald vernetztt und eine Verbesserung der Stromversorgung für die Pächter erreicht. Die Inbetriebnahme einer geschlossenen Wegebeleuchtung bleibt aber noch ein Traum!



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1958 

Abschaffung der Lebensmittelmarken


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1959 

Gründung des zentralen Verbandes der Kleingärtnern, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) in Leipzig.



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1961 
13.August - Bau der Berliner Mauer.
Nach dem Bau der Berliner Mauer gelangen Vorerst Westberliner Bürger nicht mehr in den Ostteil der Stadt. Betroffen davon waren auch 10 Pächterinnen und Pächter von Gärten der Kleingartenanlage "Daheim I".

Ein nach dem Mauerbau in Kraft getretenes Gesetz verpflichtete zur Erfassung dieser Gärten als Westgrundstücke! Sie mussten protokollarisch abgeschätzt, für ihre Erhaltung Pfleger und danach neue Pächter gesucht und eingesetzt werden.
In der Verantwortung des damaligen Vorsitzenden Dieter Wagner und seines Vorstandes wurden bis 1969 das oben genannte Notwendige getan.
Nach dem Fall der Mauer konnten den Kleingärtnern, die für ihre bisherrigen Westgrundstücke Pflegeverträge besaßen, ordentliche Unterpachtverträge angeboten werden.


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1966 
Es wird ein Rundschreiben des Bezirksverbandes des VKSK veröffentlicht:
- Sommernutzer, die sich Länger als 4 Wochen in der Anlage
   aufhalten, haben sich beim VP-Revier 283 zwecks Eintragung des
  Wohnortes in den Personalausweis zu melden!
  Ferner wird die Eintragung in das Hausbuch der Anlage
  erforderlich!


Die Anlage erhält vom Nationalen Aufbauwerk (NAW) 3000,00 Mark für die Renovierung des Vereinshauses.



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1970 
Eingabe des Vorstandsvorsitzenden der Kleingartenanlage "Daheim I", Dieter Wagner, vom 09.09. an den Stadtbezirksbürgermeister Berlin-Pankow wegen ungenügender Wegebeleuchtung.

Es sollte weitere 6 Jahre dauern, bis eine Beleuchtungsanlage fertiggestellt und übergeben wurde.!!!



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1971 
Nach Festlegung durch den Rat des Stadtbezirks Pankow erfolgt ab September eine neue und lückenlose Nummerierung der Parzellen
u. a. in der Anlage "Daheim I".
Im Vereinshaus nimmt die Volkspolizei am 13.10.71 für polizeilich gemeldete Dauerbewohner die Änderung im Personalausweis vor.
Die Neunummerierung ist bis spätestens 15. Oktober 1971 an den Parzellen kenntlich zu machen.




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1972 
Die Einquartierung von 20 jugendlichen Teilnehmern der Weltfestspiele im Vereinshaus wird vorbereitet.
Ein Sonderkontingent für Baumaterial, war die Anerkennung und diente der Überdachung der Terrasse im folgenden Jahr.



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1973 
7. April Aufnahme der Bewirtschaftung im Vereinshaus der Anlage "Daheim I". Georg Gärtner zapft das erste Bier.

Betreuung von 20 jugendlichen Teilnehmern der Weltfestspiele im Vereinshaus.




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1976 
Fertigstellung und aktenkundige Übergabe einer Beleuchtungsanlage (Wegbeleuchtung) am 15.07. in "Daheim I" an den Vorstandsvorsitzenden Joachim Gärtner.
Die Anlage wird von der BEWAG zwecks Wartung übernommen.



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1977 
Wende in der Kleingartenpolitik und Beendigung des Kleingartensterbens mit einem Beschluss des Sekretariats des ZK der SED über "Aufgaben und Maßnahmen zur Förderung der Tätigkeit des VKSK der DDR und der Initiative seiner Mitglieder".

Beschluss des Präsidiums des Zentralvorstandes des VKSK über eine neue Gartenordnung.



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1980 
Am 21. Juni wird der Anlage "Daheim I" der Titel "Staatlich anerkanntes Naherholungsgebiet" verliehen.





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1981 
Die Mitgliederversammlung beschließt, den Fußgängerweg am Hauptweg der Anlage mit Beton-Splitt zu befestigen - eine Vorstandssitzung beschließt weitergehend die schrittweise Befestigung mit Fertigbeton!

In der Vorstandssitzung vom 15. Januar wird ausgewertet:
4 Mitglieder haben für 1980 noch keine Pacht bezahlt. Laut Vorstandsbeschluss werden diese säumigen Mitglieder
gemäß Statut § 5 ABS. B gestrichen und ausgeschlossen.
Mitteilungen an die die vier Mitglieder werden zugeschickt!

Ab 2. Mai wird in "Daheim I" , dann jährlich wiederholend ein Jungpflanzen-Verkauf (Kohlrabi, Kopfsalat, Tomaten und anderes )
 - organisiert durch Edith und Gotthard Seubig - begonnen.

Beschluss des Vorstandes vom 18. Juni; Der Kinderspielplatz wird in den kommenden Jahren auf der Parzelle neben dem Vereinshaus, abgezäunt und eingerichtet! Hier wird auch eine Tischtennisplatte aufgestellt.




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1982 
Der Alfredweg der Anlage wird zur Durchgangsstraße.

Der 1. Bauabschnitt des neuen Fußgängerweges im Hauptweg wird am 15. Mai begonnen.

Bei einer Gartenbegehung wird die Aufstellung von Wasserbecken auf den Parzellen erfasst. Nach Vorstandsbeschluss sollen ab 1983 für Becken ab 2 Meter Durchmesser 5,00 DDR-Mark und für Großbecken 10,00 DDR-Mark Wassergeld kassiert werden.

An den Samstagen in der Zeit von 9.00 bis 11.00 wird in der Anlage ein Obst und Gemüseaufkauf durch den Großhandel Obst, Gemüse, Speisekartoffeln durchgeführt.
Mit hohen Aufkauf-Preisen, die über den Einzelhandel-Verkaufspreisen liegen, soll das Anliegen stimuliert werden.
Eine eigens erlassene Anordnung des DDR-Ministerrates  "über die Erzeugerpreise für frisches Obst, Gemüse und Speisekartoffeln, individueller Produzenten", veröffentlicht im Gesetzblatt, Teil I NR. 8 vom 21. März 1983 regelt die Verfahrensweise.

Der 5. Verbandstag des VKSK beschließt ein Wettbewerbsprogramm mit dem Ziel, dass pro 100 QM Gartenfläche 100 KG Obst und Gemüse geerntet werden sollen.
Auf einer Vorstandssitzung am 15. Juli 1983 wird dieser Beschluss als Schwachsinn, Schönfärberei und als undurchführbar bezeichnet in der KGA "Daheim I" wird es dazu keine Kampagne geben!


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1983 
Die Anlage "Daheim I" erwirbt erneut den Titel "Staatlich anerkanntes Naherholungsgebiet" und beschließt als Zielstellung die Erringung des Titels "Hervorragendes Spartenkollektiv im VKSK".

Einweihung des Kinderspielplatzes im Rahmen eines Kinderfestes auf einem Teil der ehemaligen Parzelle 133. Ein Teil der Anlieger fühlen sich durch das Tischtennis spielen von Jugendlichen in den Mittagspausen und bis zum Dunkel werden belästigt. Der Vorstand beschließt Nutzungszeiten - ohne Erfolg! Also wird der Spielplatz zu den Ruhezeiten abgeschlossen.

Der neue Fußgängerweg wird in der Anlage insgesamt am 13. Oktober  fertiggestellt. Kühne Planungen sehen bereits für das Kommende Jahr die Weiterführung in der "Anlage Schönwald" voraus.

Werbung von Quartieren für das Jugendfestival Pfingsten 1984. Alle Dauerbewohner sollen angesprochen werden!

Der Vorstand und das Kleingärtner-Kollektiv der Anlage "Daheim I" erhalten die Auszeichnung "Hervorragendes Spartenkollektiv"
eine weitere Auszeichnung erhält die Anlage von der Nationalen Front.
 
Auswertung in der Mitgliederversammlung am 17.März: der Obst und Gemüse-Aufkauf betrug in der Anlage umgerechnet auf 100 qm 47 kg und liegt damit unter dem Durchschnitt von Pankow, - aber es waren ehrliche Zahlen!

Freundschaftsbesuch einer Reisegruppe (40 Personen) aus der damaligen UdSSR.
Das Programm sieht unter anderen vor: Gastgeschenk, Spaziergang durch die Anlage Essen, abends Tanz.

Behandlung einer Eingabe aus dem Erichwerg in  einer Sitzung des Vorstandes:
Beantragt wird die Betonierung eines schmalen Streifens als Fußgängerweg! der Vorstand erhebt keine Einwände, wenn ein schriftliches Einverständnis aller Anlieger des Weges vorgelegt wird. Eine materielle Unterstützung vonseiten der Anlage kann es aber nicht geben, da das eventuelle Aufkommen für alle Wege zu hoch wäre.
Die Befestigung des Erichwegs erfolgt tatsächlich erst im Jahr 2005 - nun aber mit finanzieller Unterstützung des Vereins.


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1985

Immer wiederkehrend: Probleme mit der Wasserleitung. Rohrbrüche in der Anlage erneut am 16. Februar.

Erneute Feststellung: Schlechter Zustand des Hauptweges!

Beratung des Kreisvorstandes des VKSK über die gesetzliches Bestimmungen bei Bauvorhaben

Die Baukommission der Sparte beschließt: Kein Garagenbau! Bei Vergabe einer Parzelle mit Garage, muss diese abgerissen werden! Sie wird auch nicht in der Schätzung erfasst!

In der Anlage wird auf der Parzelle 133 eine SERO-Aufkaufstelle vertraglich eingerichtet. Die Aufkaufstelle betreibt Peter Maschke bis 1989.

Wasserversorgungsstufen werden eingeführt:
1. sparsamer Umgang mit Wasser, Verbot von Autowäsche und
Gartensprengen nur in der Zeit von 21.00 bis 06.00 Uhr,
2. strenges Verbot,
3. Einstellung von Wasserversorgung.

Für die BHG Verkaufstelle in der KGA "Einigkeit" wird zur Sicherung einer ausgewogenen Verkaufstätigkeit ein Verkaufsstellen-Beirat gebildet. Als Vertreter der Anlage "Daheim I" arbeitet Gerhard Seubig mit.

Durch eine Änderung des Statuts des VKSK (Juni 1982) sollen große Kleingartenanlagen in Abteilungen mit maximal 50 Parzellen geteilt werden. Jede Abteilung soll von einem Abteilungsvorstand geführt werden und eigene Mitgliederversammlungen durchführen, bei denen dann unter anderen Delegierte für die Delegiertenkonferenz der Sparte gewählt werden.
Die Teilung der Sparte "Daheim I" in 6 Abteilungen lehnt der Vorstand einstimmig ab. Stattdessen (und als "Alibi" gegenüber dem VKSK-Kreisverband) werden Wegeobleute in den Vorstand gewählt!



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1986

Errichtung eines Übergang für den Willi- und den Paulweg über den Graben am Wiesenweg.

Im Richardweg soll eine Wegebefestigung mittels Platten oder Fertigbeton erfolgen. Eine Realisierung geschah nicht.



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1987

Hauptthemen des Jahres: 750 Jahre Berlin, 75 Jahre "Daheim I".

Das Zentrale Gartenfest des VKSK anläßlich der 750-Jahr-Feier findet rund um die Nordend-Arena statt. "Daheim I" ist "Mit"-Gastgeber.

Am 22 August . - Mitgliederversammlung zum "750 Jahre Berlin - 75 Jahre Daheim I". Es folgen nachmittags ein Kinderfest und abends Tanz.

O
ffizielle Einschätzungen Konstatieren:
"Kleingartenanlage "Daheim I" sehr aktiv!
Schafft Voraussetzungen zur Erholung auch der Städter"

 


Der Obst- und Gemüse-Aufkauf in unserer Kleingartenanlage hat in 1986 nach Auswertung mit dem Kreisverband und dem Betrieb
 OGS 52.000 kg Obst und 6.200 kg Gemüse erbracht.


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1988

Die praktizierte Zuordnung von Teilen der Anlage "Daheim I" zu
Wegeobleuten wird trotz des Drucks des VKSK-Kreisvorstandes, die Sparte in 6 Abteilungen zu teilen, nicht verändert.

Nach jahrelanger, zuverlässiger und anerkannter Tätigkeit gibt Hannelore Rosinski ihre Funktion als Hauptkassiererin auf.
Die verantwortungsvolle, aufwändige Aufgabe übernimmt Doris Doleryk und führt sie bis September 1995 aus.

Der Vertrag über die Arbeit der SERO-Aufkaufstelle in der Anlage bleibt bestehen.

Beschluss des Vorstandes zur Sperrung des Hauptweges der Anlage "Daheim I" an der Grenze zur KGA "Schönwald".
Als Begründung für diesen Schritt ist die Benutzung dieses Weges als Durchgangs- bzw. Anfahrstraße mit erheblichen Belästigungen anzusehen.



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1989

Großes Sommerfest unter dem Motto"40 Jahre DDR - 30 Jahre VKSK" rund um die Nordend-Arena. "Daheim I" ist wieder "Mit"-Gastgeber.





9. November - Fall der Berliner Mauer.

Am Anfang stand ein Ende!

Am 25.11.1989 fand eine festliche Mitgliederversammlung zum 30. Jahrestag des VKSK statt.

Fazit: Was war, war nicht immer falsch!
          In der Sparte gibt es nach wie vor ein gutes Klima.
          Der Vorstand der Sparte hat seine eigene Linie - manchmal             auch gegen den Willen des VKSK-Kreisvorstandes - im                   Interesse der der Mitglieder durchgesetzt.

Der Vorstand wurde von den Mitgliedern beauftragt, alles zu tun, um die Kleingartenanlage zu erhalten .














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