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Die Gründung des eingetragenen Vereins
und die Entwicklung bis zur Gegenwart
(1990 bis 2007)



Der Rasante Zerfall der DDR mit ihrer Staats- und Rechtsordnung und der mit den Volkskammerwahlen vom 18. März 1990
vorgegebene Kurs zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, führte auch in unserer Kleingartenanlage zu ständig neuen Herausforderungen.

Innerhalb weniger Monate musste sich der Vorstand mehrfach auf neue Rechtsgrundlagen für seine Tätigkeit einstellen.
Deshalb können die hier beschriebenen Ereignisse vor allem in den Jahren 1990 bis 1992
nur Bruchstücke der tatsächlichen, umfangreichen Vereinsarbeit sein.






 1990


Zum ersten mal wurde bei der Pachtkassierung nicht für die "Solidarität" gesammelt.

Im Januar beschloss der Vorstand erst einmal wie immer:
+ was ist in der Anlage zu tun? Fußweg ausbessern; Hauptweg instand setzen;
   Bossensteinwand am Vereinshaus fertig stellen; Schranke nach Schönwald einbauen,
+ den letzten Kulturarbeitsplan!

 



Um den Zerfall des Kleingartenwesens in Pankow aufzuhalten, ergriff der Vorstand die Initiative für die Durchführung eines zentralen Pankower Gartenfestes 1990 - ähnlich wie 1987 und 1989 bereits durchgeführt.
Zur Auftaktveranstaltung in unserem Vereinshaus am 23. Januar 1990 waren jedoch nur ca. ein Drittel aller Sparten vertreten. - Es gab eine klare Absage!

Grundtenor: Von zentralen Veranstaltungen haben wir genug! Jede Sparte sollte erst einmal eigene Feste organisieren.
Der VKSK-Kreisvorstand war auch sehr untätig.

 1990
21.Februar


Beschluss der Volkskammer vom 21. Februar zum Vereinigungsgesetz, das die Gründung eingetragener Vereine erlaubt.
Nun wurde die Gründung eines eigenständigen Vereins Schwerpunkt der Vorstandsarbeit.

Erarbeitung einer Vereinssatzung auf Grundlage einer Mustersatzung vom VKSK-Kreisvorstand.
Beratung der Gliederung des Vorstandes in geschäftsführenden Vorstand und erweiterten Vorstand. Vorschläge von Kandidaten für die Funktionen.

Den gesamten Prozess leitete der alte Vorstand der VKSK-Sparte "Daheim I".


 


1990
22. April
 










1990
18. August


Während in anderen Sparten in Pankow Personalfragen (durch Abwahl und Rücktritte der alten Vorstände) die Arbeit hemmt, verlief bei uns der Übergang von VKSK-Sparte zum e.V. im wesentlichen ruhig und geordnet.




Mitgliederversammlung am 22. April zur Gründung des Vereins.
Die Satzung (es gab nur 4 oder 5 Exemplare) wurde abschnittsweise verlesen und diskutiert - ein Mammutprogramm.
Die vom VKSK-Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten wurden gewählt.




Delegiertenversammlungen im Sommer 1990 zur Gründung eines Bezirksverbandes der Garten- und Siedlerfreunde. der Bezirksverband wird nunmehr Mitglied des neuen Landesverband (Ost)




Eintragung der Vereinigung "KGA DAHEIM I" mit lfd. Nr. 667 in das Vereinsregister des Stadtbezirksgerichtes Berlin-Mitte am 18.August 1990
Wir sind einer der ersten eingetragenen Kleingartenanlagen in Berlin-Pankow.

 1990
3. Oktober


W i e d e r v e r e i n i g u n g

Faktisch über Nacht galt für uns ein völlig neues Rechtssystem. Die Konsequenzen konnte niemand voraussehen. Rechtsstaatlichkeit hat etwas mit Verbindlichkeit zu tun. Das musste erst erlernt werden!

 

 














1990
10. Oktober
 

5. November





18. November

2. Dezember




Früher war der Vorstand in seinen Entscheidungen weitgehend souverän. Gesetze und Vorschriften waren oft nur Richtlinien; z. B. ganz typisch, was die Vorschrift zur Größe von Gartenlauben betraf und - die Realität.
Da gab es viele Gründe, mehr als 30 qm zu genehmigen (Kinder, Schichtarbeit, Pflege der Oma usw.) An den 24 qm gem. Bundeskleingartengesetz (BKleinG) wird jedoch starr festgehalten
Auch sonstige Bauten(Schuppen, Vordächer, Schwimmbecken u. a.) wurden mit oder ohne Genehmigungen des Vorstandes gebaut.
Nur als die Garagenbauerei überhand nahm, schritt der Vorstand 1985 ein.

Die Aufgaben des Vorstandes waren plötzlich viel umfassender, und andere. Immer mehr entstand der Eindruck, wir entwickeln uns von einer Kleingartengemeinschaft zu einer Verwaltungsinstanz. In diesem Prozess des ständigen Lernens neuer Gesetze und Umdenken's auf die neuen Gegebenheiten bleiben auch Fehler nicht aus.
Im Bestreben - und das bleibt Fakt! - für den Verein das richtige tun zu wollen, - was ihm am meisten nützt, wurden vom Vorstand auch einige Fehlentscheidungen getroffen.

Beitritt des Vereins zum Bezirksverband
(10. Oktober 1990)

Das nun zuständige Amtsgericht Charlottenburg, Vereinsregister teilt am
5. November 1990 mit, unsere Vereinsunterlagen wurden"unerledigt"? übernommen.
Es wird unverzüglich die Eintragung als
e.V. nach BGB (26.Juni 1991) beantragt.

Gemeinsame Vorständekonferenz der Kleingartenanlagen in Ost- und Westberlin im "Zoo-Palast" am 18. November 1990 - Vorbereitung der 1. Gesamtberliner Wahlen am 2.Dezember 1990.




Es wird das erste Mal erlebt, welchen großen Einfluss der Landesverband (West) auf die Politik des Senats hat. Der Präsident des Landesverbandes, Jürgen Hurt, spricht von Solidarität, Zusammenhalt, gemeinsamen Handeln und Kampf ... Worte, von denen gedacht wurde, sie seien mit der DDR untergegangen.


 
"Der Verein und Versicherungen", wieder etwas Neues - Beratung dazu beim Landesverband (Ost) am 10. Dezember 1990

1990
bis


Alle bebauten Flächen auf den Parzellen werden ausgemessen. Es geht um den Bestandsschutz nach § 20a Bundeskleingartengesetzes. Gartenfreund Klaus Fritz schrieb dazu die Bestandsschutzlisten auf einer alten Schreibmaschine mit 3 Blaupausen.

 1991

Einbau von Wasseruhren nach Beschluss der Mitgliederversammlung.
Aufgrund des gestiegenen Wasserpreises hatten die Mitglieder gefordert, gegenüber der bisher pauschalen Abrechnung nunmehr den konkreten Verbrauch nach Ablesung berechnet zu bekommen.

Unschöne Erscheinungen treten auf --Chaos macht sich breit! in welcher Form?
 

- unsere Parzellen werden zu Parkplätzen,
- der "Wohlstandsmüll" überfüllt die Mülltonnen
- Bauen ohne Genehmigung wird zur Regel,
- Freiheit wird von vielen als Nichteinhaltung bestehender (neuer) Gesetze verstanden.




Die Durchsetzung der Ordnung in der Kleingartenanlage gewinnt an Priorität in der Arbeit des Vorstandes.

An den Wochenenden laufen die Gartenfreunde Ulf Schimmel und Jürgen Hergot durch die Anlage und übergeben Schreiben an die Pächter, in denen sie aufgefordert werden, max 1 PKW auf der Parzelle zu parken.

Für das Richtige, was sie tun, hören beide oft dumme Sprüche und Beleidigungen. Ja, sie werden bedroht. Ein frustrierender Einsatz!
Wochenende für Wochenende; aber im Interesse unserer Kleingärtner, auch wenn einige es so nicht verstehen!

Erschwerend kommt für uns hinzu, dass einige Nachbar-Kleingartenanlagen Siedlungen werden wollen. Das bleibt nicht ohne Einfluss auf unsere Mitglieder. Ein Kampf um die Interessen der Mehrheit!
Das sind bei uns die Kleingärtner, oder liebevoll genannt die "Laubenpieper".



Gründung eines neuen Bezirksverbandes der Kleingärtner Pankow e. V.

Als erster Bezirksverband aus dem Osten wird er gleichzeitig Mitglied im Landesverband der Gartenfreunde e. V. (West). Ein Schritt in die richtige Richtung! Der Vorsitzende des Bezirksverbandes, Walter Ehrhard (ehemaliger Vorsitzender des VKSK-Kreisvorstandes Pankow), wird Vizepräsident des Landesverbandes.

Abweisung des Antrages auf Eintragung als e.V. durch das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.

Zum ersten Mal haben wir es mit dem, für uns noch neuen, gesamtdeutschen Recht und seine damit verbundenen Formalismus zu tun.

Ablehnung durch das Finanzamt für Körperschaften auf Anerkennung der steuerlichen Gemeinnützigkeit. Die dafür notwendige Satzungsänderungen werden erst im Jahr 2000 vorbereitet und 2002 beschlossen.

1991
August
14.September


Im August 1991 erhalten alle Pächter gegen Quittung ein Schreiben zur weiteren Gültigkeit des Kleingarten-Nutzungsvertrages und die gültige Gartenordnung.

Beschluss der Mitgliederversammlung am 14. September zu Änderungen in der Satzung für die Eintragung des e.V.

Der neue Nane des Vereins soll lauten: "Am Rollberg" e.V. Nach langer Debatte, in Änderung des Vorstands-Vorschlag "Daheim am Rollberg" wird schließlich der genannte Name gewählt.

1992


Eintragung Unseres Vereins am 6. März als "Am Rollberg" e.V. unter der Nummer 11906Nz in das Vereinsregister des Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.



12.September


Für die Mitgliederversammlung am 12.September erarbeiten deshalb die Gartenfreunde Peter Maschke und Jürgen Hergot ein "Umweltschutzprogramm". - Nicht anderes als die Auflistung bestehender Rechtsvorschriften, die aber bei den Mitgliedern nicht bekannt sind.

Ein wichtiger und richtiger Schritt, um zu klären, dass Freiheit nicht Narrenfreiheit ist und Demokratie etwas mit Meinung von Mehrheiten zu tun hat und regeln zu befolgen sind. Ein Zustandsbericht muss konstatieren:




-  Rasen mähen, häckseln, Hecke schneiden - ohne Einhaltung der Mittags- und Sonntags-
   ruhe sind fast normal,
-  parken von mehr als einen PKW auf den Parzellen,
-  jauchen, wann immer es einem gerade einfällt - auch Sonntags zur Kaffeezeit u n d
-  alles wird verbrannt, Hauptsache, es macht viel Qualm.
1993 

Die Diskussion um den Flächennutzungsplan 1994 berührt auch unsere Kleingartenanlage. Deutlicher als zuvor fordert der Vorstand bei der Mitgliederversammlung am 11. September 1993 die kleingärtnerische Nutzung der Parzellen.




Beschluss
zur Schließúng des Müllhauses des Vereins zum 1. Januar 1994;
Pächter können über den Verein Mülltonnen bei der BSR nutzen;
Preis: 120 Litertonne mit 14-tägiger Leerung in Sommernutzung
(1. April
bis 30. September) für 65,05 DM entsprach (2006) 73,78€


-  Weiter: Vor jedem Bauvorhaben ist der Vorstand zu konsultieren!


-  Viele Hecken sind viel zu hoch. Erlaubt sind 1,25 Meter in Seitenwegen und 1,50 Meter am Hauptweg.
Erst 2005 wird es hierzu eine Vereinsregelung durch Mitgliederbeschluss geben!!!


Im November, Dezember 1993 und Januar 1994 wird die Kassierung der Pacht und andere Entgelte für 1994 zum letzten mal in bar und im Vereinshaus durchgeführt.





1994


Durch den Flächennutzungsplan 1994 sind viele Kleingartenanlagen gefährdet!!!

Solidarität ist notwendig, - auch durch die Mitglieder in den sicheren Kleingartenanlagen, gegen die Vernichtung von Kleingartenanlagen durch den Flächennutzungsplan 1994.
Vor der Kaufhalle in der Herman-Hesse-Strasse besetzen die Mitglieder unserer Kleingartenanlage - Doris Doleryk, Ute Roland,
Ulf
Schimmel und Jürgen Hergot einen Info-Stand.

Das Bundeskleingartengesetz (BKleingG) wird geändert.
Verpächter dürfen öffentlich-rechtliche Lasten (Grundsteuer und Straßeneinigungsgebühr) auf die Pächter umlegen.



Mitglieder-Wahl-Versammlung am 1 Oktober 1994.
Ein Ergebnis: Der geschäftsführende Vorstand wird wiedergewählt!
Weiterhin: Erste Information zur Änderung des Bundeskleingartengesetz bezüglich der Umlage öffentlich-rechtlicher Lasten auf die Kleingärtner.

Es wird Bilanz zur 1. Wahlperiode des e.V.gezogen:
Der Weg zur Normalisierung in Richtung Bundeskleingartengesetz ist erkennbar.
Dazu beigetragen hat das Umweltschutzprogramm des Vereins.
Das Einigeln hinter zu hohen Hecken hat zugenommen; verstößt gegen die Gartenordnung!
Die Durchfahrt zu "Schönwald" ist endgültig geschlossen.
Es bleibt das "Parkproblem" auf den Parzellen.

Die Gartenordnung verbietet die Katzenhaltung in der Kleingartenanlage.
Kompromiss:
-  Ausleben der Katzen
-  Katzen müssen ein Halsband mit Glöckchen tragen
-  illegale Katzenhaltung von Laubenpiepern ist generell verboten.

Die Aktion der Berliner Kleingärtner zum Entwurf des Flächennutzungsplanes zeigten Wirkung.

Es gibt mehr Sicherheit für Kleingartenanlagen in ganz Berlin.
Der Verband drohte mit der Gründung einer eigenen Kleingartenpartei. Davor hatten die regierenden(CDU & SPD) wohl Angst. Offen gegen das Kleingartenwesen und die Kleingärtner als "Lobby, die Grund und Boden billig pachtet, obwohl die Masse wohlhabende Kleinbürger sind" schießt nur die F.D.P.              Ihr Motto " Porsche und Parzelle".
1995


Das Sachenrechtsbereinigungsgesetz tritt in Kraft.
Senator Hassemer verkündet, dass auch berechtigte Kleingärtner den Grund und Boden ihrer Parzelle kaufen bzw. in Erbbaupacht nehmen dürfen. 1998 wird es die ersten Verkäufe vom Land Berlin an Dauerbewohner geben.

Nun entstehen wieder massive Bestrebungen in allen unseren benachtbarten Kleingartenanlagen, außer "Daheim 2". zur Umwandlung von Kleingartenanlagen in Siedlungen.
Alle Dauerbewohner werden durch den Vorstand zum Sachenrechtsbereinigungsgesetz informiert. Der Empfehlung des Vorstandes, den Zustand als Dauerbewohner, wie gehabt, beizubehalten, folgen alle Dauerbewohner des Vereins.

10. August


16. September


Doris Doleryk tritt aus gesundheitlichen Gründen als Kassierer zurück. 1999 wird sie als Kassenprüfer gewählt. Volkmar Greußlich wird am 10.August Kassierer des Vereins.

Mitgliederversammlung am 16. September 1995 - Beschlussfassung zur Vorauskassierung von öffentlich-rechtlichen Lasten für 1996
und 1997 jeweils 0,35 DM/qm, damit der Verein bei der Forderung des Verpächters zahlungsfähig ist.

Erstmals wird die Ehrenurkunde des Vereins an vorbildliche Kleingärtner Übergeben.

Charlotte "Lotti" Ohlrich wird 1. Ehrenmitglied nach den Bestimmungen unseres eingetragenen Vereins.

1996




27. August



Ein langer, kalter Winter mit Dauerfrost bis Ende März, der Zweite in Folge - nach 1994/1995!

Der Grundeigentümer gestattet großzügig das Dauerwohnen auf 3 Parzellen.

Abschluss des Zwischenpachtvertrages für unsere Kleingartenanlage am 27. August.


1997


Wir sind im Westen angekommen!
Das erste Mal in der Geschichte unseres Vereins wird die Rechnung für eine Parzelle nicht im Gespräch mit dem Vorstand beanstandet.
Ein Rechtsanwalt vertritt ein Mitglied gegen uns!

Gartenfreund Joachim Gärtner erhält als Anerkennung und Dank für 30 Jahre Vorstandsarbeit die Goldene Ehrennadel des Landesverbandes.



Der Grundeigentümer fordert das "Auswohnen" für Dauerbewohner. Unsere Dauerbewohner protestieren gegen diese plötzlichen Sinneswandel. mit Erfolg! -- Im Jahr 2000 werden Dauerwohnvereinbarungen zwischen dem Grundeigentümer und den Dauerwohnern abgeschlossen, die eine Weitergabe des Dauerwohnrechtesgarantieren.

Der Schock: wir müssen für 1994 bis 1997 284.008,18 DM Straßenreinigungsgebühren zahlen. Dank der Umlage können wir sofort ca. 115.000 DM überweisen. Der Rest wird mit der Rechnung für 1998 kassiert.

10.August

Wir feiern unseren 85. Geburtstag. Das geht zurück auf 75 Jahre Kleingartenanlage "Daheim 1" 1987 zur 750-Jahrfeier Berlins.
Ein falsches Jubiläum, wie heute bekannt ist! Die Prämie des Bezirksverbandes zum 85. wird spontan für die Opfer des Oderhochwassers gespendet. Dazu kommt eine Spontane von Arno Paape angeregte Spendenaktion auf der Mitgliederversammlung am 10. August 1997, Ergebnis = 800,00 DM, hinzu.

1997

 

Ulf Schimmel tritt als 1. Stellvertreter des Vorsitzenden zurück (1. Februar 1998).
Sein Nachfolger wird Jürgen Hergot.
Als 2. Stellvertreter wird Bernd Witzorke gewählt (13. September 1998).









Verabschiedung von
Gartenfreund Ulf
Schimmel (rechts)
am 7. April 1998
durch Gartenfreund
Jürgen Hergot

13.September

Mitgliederversammlung am 13. September - Beschlüsse:
 + Die Straßenreinigungsgebühr wird nicht mehr nach Fläche der Parzelle sondern für alle Mitglieder in gleicher Höhe kassiert (Betrag
    geteilt durch Anzahl der Parzellen).
 + 10,00 DM Umlage jährlich für die Wasserverluste durch Rohrbrüche,
 + das Dach der Parzelle 133 - ehemalige SERO-Parzelle - wird instand gesetzt. Die Kosten übernimmt der Bezirksverband.

15. November

Der Gemeindekirchenrat (Grundeigentümer) kündigt den Zwischenpachtvertrag für unsere Kleingartenanlage fristlos.
1999


Erst außerordentliche Mitgliederversammlung am 25. April 1999 - Information der Mitglieder zur fristlosen Kündigung des Zwischenpachtvertrages.
Unsere Mitglieder sollen dafür büßen, dass viele Dauerwohner in "Schönwald" ihr Wohnlaubenentgeld nicht bezahlen!

Die schönsten Kleingärten in Berlin-Pankow werden gesucht.
Zu den 10 schönsten Kleingärten in Pankow gehören zwei aus unserer Kleingartenanlage:
 - 4. Platz   Gartenfreund Sacher (Parzelle 124)
 - 9. Platz   Gartenfreund Marschner (Parzelle120)

26. September



Wahlversammlung am 26. September , die Ergebnisse:



Vorsitzender 
1. Stellvertreter des Vorsitzenden 
2. Stellvertreter des Vorsitzenden 
Kassierer 
Schriftführer 
  Jürgen Hergot
  Bernd Witzorke
  Bärbel Jenichen
  Volker Greußlich
  Detlef Backe





Gartenfreund Joachim Gärtner wird zum Ehrenmitglied gewählt. Zu dieser Mitgliederversammlung erscheint in unserer Verbandszeitschrift ein Artikel.

Aufnahme von Kontakten zum Gemeindekirchenrat durch Gartenfreund Jürgen Hergot und Bernd Witzorke mit dem klaren Auftrag, alles für den Erhalt unserer Kleingartenanlage zu tun.
Die erste Zusammenkunpft ist alles andere als freundlich.
Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Herr Haase und sein Baubeauftragter, Herr Ritter präsentieren Luftbildaufnahmen und Fotos von Garagen - Belege für grobe Verstöße gegen die kleingärtnerische Nutzung der Parzellen.
Eine Entspannung der Konfrontation scheint aussichtslos zu sein. Doch die regelmäßigen Gespräche bleiben nicht ohne Wirkung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine sehr gute Zusammenarbeit.
2000
 
Juli



Zweite außerordentliche Mitgliederversammlung
 1.  Information zu den Bemühungen des Vorstandes zum Erhalt des Zwischenpachtvertrages,
 2.  Information und Diskussion zur betriebswirtschaftlichen Situation des Vereinshauses als Geschäftsbetrieb des Vereins!

Das Vereinshaus wird im Juli erstmals verpachtet.
       Die Auflagen des Wirtschaftsamt und der Hygieneabteilung zwingen die Pächter zur Aufgabe des Geschäftsbetriebes
       schon nach 8 Wochen.

12. November

Mitgliederversammlung des Vereins am 12. November.
Alle Beschlussanträge wurden angenommen:

   -  Bau der Gasheizung im Vereinshaus
   -  Änderung des Umweltschutzprogramms
   -  Verkauf der ehemaligen SERO-Parzelle (Parzelle 133= für 3000,00 DM an einen Unterpächter

2001






August


 



Der Geschäftsführende Vorstand beräumt die ehemalige SERO-Parzelle. Seit 1989 wurde sie zum "Lagerplatz" für alles mögliche.  Die Laube war bis unter das Dach zugemüllt. Der Verein beantragte die Rückzahlung der Umsatzsteuer für Betriebskosten, die falsch über das Vereinskonto gebucht wurde. 6369,85 € werden 2003 zurückerstattet.

Gartenfreund Bärbel Jenichen tritt als 2. Stellvertreter des Vorsitzenden zurück Gartenfreund Frank Säubig wird in dieses Amt gewählt.

Wir bauen unser Vereinsbüro:
Der erste Schritt dazu ist die Trennung des Polyesterdaches des Vorbaus und der Neubau des Daches.
Das erledigen die Gartenfreunde Florian Witzorke, Bernd Witzorke und Jürgen Hergot am 11. August 2001.
Gartenfreund Peter Fest erneuert den Fußboden, Gartenfreund Peter Koppermann mauert die Wand zur Vereinshausterrasse, und Gartenfreund Dieter Wagner installierte die Elektrik.

Mit Riesenaufwand wird die Änderung der Satzung des Vereins in Angriff genommen.
Alle Mitglieder erhalten dazu ein 8seitiges Schreiben.
Außerdem erhalten  alle Mitglieder ein Vereinsrundschreiben zu grundsätzlichen Problemen der Vereinstätigkeit. Ab 2002 wird dieses Schreiben in Vorbereitung der jährlichen Mitgliederversammlungen durch den Wegeobleuten verteilt.

2002


Mit dem Vereinsrundschreiben zur Vorbereitung  der Mitgliederversammlung erhalten alle Mitglieder die Jahresabrechnung des Vereins für 200 und 2001.
Zum ersten mal werden die Mitglieder vor einer Mitgliederversammlung über die Finanzen des Vereins, aber auch über die Beschluss entwurfe umfassend informiert.





Die Satzungsänderungen sowie der Neubau einer Wasserleitung, wie die Finanzierung über eine Umlage werden auf der Mitgliederversammlung am 26. Mai beschlossen.
Die Gemeinschaftsflächen werden zukünftig kassiert wie die öffentlich-rechtlichen Lasten, nicht mehr nach Fläche der Parzelle, sondern nach Summe, geteilt durch Anzahl der Parzellen.


Maria Smijek wird zum Ehrenmitglied gewählt

2003


Die neue Satzung wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 17. Januar 2003 eingetragen.

Das Finanzamt bestätigt dem Verein die steuerliche Gemeinnützigkeit.

Die Wasserleitung wird am 12. März bis 27. Juni 2003 verlegt.,




Ein Orkan fegt durch Berlin---

                          mit Folgen auch bei uns :


2004

In Vorbereitung der Wahlversammlung am 16. Mai erhalten zum ersten Mal alle Mitglieder den Rechenschaftsbericht des Vorstandes.

Die Gartenfreunde Detlef Backe und Bernd Witzorke erhalten als Dank und Anerkennung für ihre Arbeit im Interesse des Pankower Kleingartenwesens die "Silberne Ehrennadel" des Bezirksverbandes.
Gartenfreund Volker Greußlich erhält die Ehrennadel in Gold.

in den geschäftsführenden Vorstand wurden einstimmig gewählt:


Jürgem Hergot
Petra Kantowski
Frank Säubig
Monika Rosenthal
Bernd Zillmer
  Vorsitzender
  1. Stellvertreter des Vorsitzenden
  2. Stellvertreter des Vorsitzenden
  Kassierer
  Schriftführer






16. Oktober


Die erste Bewährungsprobe für den neuen Vorstand ist der Neubau der Wege-
beleuchtung. Die Gartenfreunde Petra Kantowski und Dieter Wagner engagierten sich dafür, dass am 16. Oktober 2004 bei und wieder das Licht anging, das uns die
"Stadtväter" am 3. Mai 2003 abgeschaltet hatten.





Licherschaltfest am 16. Oktober 2004
- von rechts: Gartenfreundin
Petra Kantowski,Dieter Wagner,
Frank Säubig, Jürgen Hergot


Im Auftrag des Vorstandes hat Gartenfreund Dieter Wagner die Arbeiten der Firma LiWa kontrolliert und begleitet.,

Bei dem alljährlich stattfindenden Leistungsvergleich "Vorbildlicher Kleingärtner" des Bezirksverbandes der Kleingärtner Pankow e.V. erhält unser Gartenfreund Wolfgang Kiefer eine Urkunde
2005


Am 10. Januar informierte der Wirt des Vereinshauses offiziell den Vorstand, dass er den Gaststättenbetrieb nicht mehr aufrecht
erhalten kann.
Mit einen Konzept bewirbt sich Andre' Lindenberg am 18. Januar 2005 als neuer Wirt für den Gaststättenbetrieb und erhält den Zuschlag.

















22.April


Gartenfreund Jürgen Hergot handelt mit dem BV-Vorsitzenden Dr. Ortwin Kauschke aus, dass die Heckenhöhe in befahrenen Seitenwegen der Kleingartenanlage
1,50 Meter statt 1,25 Meter betragen darf. Das wird Beschlussvorlage zur Mitgliederversammlung und so entsprechend festgelegt.

Der erweiterte Vorstand legt fest, dass die Vorhandenen Schwimmbecken über
3 Meter Durchmesser bis zum Verfall verbleiben dürfen. Neue Becken über
3 Meter Durchmesser darf es nicht mehr geben.

Festveranstaltung  zum 15. Jahrestag der Gründung des Vereins. Unser Artikel für den
"Berliner Gartenfreund" erscheint völlig verfältscht.

22. Mai

Die Mitgliderversammlung am 22. Mai 2005 beschließt unter anderen umfangreiche Bauvorhaben:
     -Neubau der Dächer der Vereinsschuppen
     -Bau von 2 Sickerschächten zum auffangen des Regenwassers vom Vereinshausdach
     -Beschluss zur Heckenhöhe: 1,50 Meter in den Seitenwegen; 1,80 am Hauptweg
     -Verlegen von Fußbodenfliesen im Vereinshaus




Gartenfreund Andre' Courtois führt diese Arbeiten im Oktober aus. Die Hälfte der Materialkosten bekommen wir vom Grundeigentümer, der Kirchengemeinde Berlin-Rosenthal.




Für die anderen Baumaßnahmen erhalten wir finanzielle Unterstützung vom Bezirksverband. Gartenfreund Petra Kontowski organisierte
die Bauabläufe.




Die Mitglieder im Eichenweg befestigen ihren Weg mit Fußwegplatten und Asphalt in Eigeninitiative. Hauptorganisator dieser Aktion waren die Gartenfreunde Lothar Eisel und Ralf Liesergang.

Der Verein legt gegen die Umbenennung der Blankenfelder Straße in Dietzgenstraße Einspruch ein. Ohne Erfolg.
Die Umbenennung erfolgte zum 1. November 2006


22. November


Die Berliner Wasserbetriebe zwingen uns eine Neureglung der Abwasserberechnung auf. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22. November stimmen fast alle Anwesenden für die Beschlussvorschläge des Vereins.
 2006
   

3. April
26. Mai
2.Juni 


Erneut regiert ein langer, kalter Winter mit nächtlichem Dauerfrost bis zum 24. März 2006.
Nachts vom 13. zum 14. März z. b. minus 12 Grad.

Gartenfreund Monika Rosenthal stellt erhebliche Differenzen im kassierten zum bezahlten Wassergeld fest. Im 8. Vereinsrundschreiben vom 3. April 2006 wurden die Mitglieder darüber informiert.
Auf der Mitgliederversammlung am 26. Mai wird beschlossen, die neue Wasserleitung auf eventuelle Undichtigkeiten zu überprüfen.
-- Die Wasserleitung ist dicht! - ergab die Überprüfung am 2. Juni.



Gartenfreundin Babara Lenke präsentiert zum 3. mal auszugsweise ihre neuen Beiträge für die Chronik des Vereins und teilte allen Gartenfreunden Neues von der Traditionsarbeit mit.

Konsequente Durchsetzung des Beschlusses zur Heckenhöhe. 15 Mitglieder reagieren erst, als sie eine Abmahnung bekommen.

17. Oktober

Besichtigung unserer Gartenanlage durch Herrn von Schwarzenfeld, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, und Herrn Brehmer: Mitglied im Gemeindekirchenrat am 17. Oktober.
Das Gesamtbild unserer Kleingartenanlage, vor allem die einheitliche Heckenhöhe, die Einhaltung der Wegeflucht und die Nutzung der Parzellen werden gelobt. Es gibt Anerkennung für die Arbeiten des Vorstandes!

2007


Mitgliederversammlung am 13. Mai 2007. Unter anderem wurden folgende Beschlüsse gefasst:

-- Erhöhung des Mitgliedsbeitrages (die 1. seit 1990)
-- Erarbeitung einer Dokumentation zur kleingärtnerischen Nutzung der Parzellen zum Stichtag 2. Oktober 1990
-- Sanierung des Vereinsplatzes bis zum Kinder- und Sommerfest

Vorbereitung des Kinder- und Sommerfestes zum 90. Jahrestag der Gründung der Kleingartenanlage vom 29. Juni bis 1.Juli 2007.







 

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